Facebook - Abschied von unserem langjährigen Pfarrmitglied Anton Haidvogl - Pfarre Parsch in der Stadt Salzburg

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Am 2. Mai 2014 haben wir mit unserem geschätzten Pfarrmitglied und Träger des silbernen Rupert- und Virgilordens Ing. Anton Haidvogl feierlich in der Parscher Pfarrkirche Abschied gefeiert. Anton ist am 24. April zum Herrn heimgegangen.

 

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Bis zuletzt war er in unermüdlichem Einsatz für unsere Pfarre als Obmann des Kirchenbauvereins tätig. Als letzte große Projekte hat er den Dach-Fenstertausch in der Kirche und die Orgelrenovierung in seiner allseits geschätzten Sorgfalt und Umsicht durchgeführt.

 

Er hat der Pfarre neben seinem Fachwissen als Ingenieur auch zahlreiche andere Wohltaten zukommen lassen. Viele Parscher sind mit ihm durch langjährige Tätigkeit im PGR, sowie den regelmäßigen Rundbriefen des KB-Vereines bekannt. So mancher wohlhabende Stadtteilbewohner kennt ihn selbstverständlich auch persönlich durch seine Bittgänge für pfarrliche Bauprojekte.

 

Seine Stärken im Einsatz für das Reich Gottes lagen vor allem in seinem breiten Fachwissen für jegliche bauliche Angelegenheit, als auch in seiner großen Menschenfreundlichkeit. Ohne jemanden zu verletzen, konnte er inmitten von vielfältigsten Meinungen und Ratschlägen bauliche Maßnahmen ihrem Ziel stets mit Bestimmtheit zuführen. Im Verhandeln mit Kontrahenten und handwerklichen Anbietern war er sehr geschickt, stets verlässlich, sich immer getrost auf seinen reichen Erfahrungsschatz verlassend.

 

Diese seine Erfahrung hat er bei langjähriger Tätigkeit in der Fertigungsindustrie für Druckgussteile, sowie zuletzt in selbständiger Arbeit bis hin zu seinem Ruhestand sammeln dürfen. Systeme für die Berechnung von Heizkostenverteilungen waren sein Spezialgebiet, wo er u.a. für seine Fa. Haidronic Patente anmeldete.

 

Als 9. Kind in einem kleinen Bauernhof im Waldviertel (Nähe Weitra) erblickte er das Licht der Welt. In der HTL Mödling schloss er Studien zu Elektrotechnik und Maschinenbau ab. Schon früh, in jungen Jahren, entwickelte er seine Einsatzfreude für andere Menschen als Erzieher in genau dem Internat, welches er selbst besuchte. 1951 kam er nach Salzburg und gründete zusammen mit Gattin Augustine 1953 seine eigene Familie.

 

Seine letzten Tage auf dieser Welt verbrachte er nach schwerer Erkrankung bei bester Betreuung im Raphael-Hospiz in Morzg. Wir alle haben insbesondere das Wirken Gottes in seinem Leben durch sein wundersames und gnädiges Eingreifen erkannt. In hohem Alter unterzog er sich mutig kritischen und langwierigen Operationen, die ihm letztlich einige schöne Jahre mit seinen Lieben erwirken konnten. Sein Vertrauen auf Gottes Hilfe war schlichtweg unerschütterlich. Mit seinem Heimgang verlieren wir ein allseits geschätztes und treues Gemeindemitglied.

 

„Jetzt muss ich nur noch den Einstieg in den Aufzug finden“ sagte er mir kurz vor seinem Hinübergang. Für uns Dagebliebenen dauert es zwar noch einige ungewisse Jahre, bis wir selber vor dem „Aufzug“ in die ewige Heimat stehen werden. Eines ist uns Glaubenden jedoch unerschütterlich beschieden: ein sicheres und frohes Wiedersehen in der neuen, ewigen Heimat. Bis dahin, lieber Toni, alles Liebe und Gute! Sei der Mutter Gottes und dem Herrn befohlen!

Deine Parscher Pfarrgemeinde, herzlichst, P. Hermann