Facebook - PArscher Solidartreff - Pfarre Parsch in der Stadt Salzburg

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www.pfarreparsch.at

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Weihnachtsgedanken des PArscher SolidarTreff.(PAST).

 

Gelebte Solidarität setzt die Kultur des Dialoges und die Kultur des Gemeinsamen voraus;-  noch  ist diese Kultur in unserer Umwelt als Kontinuum SELTEN anzutreffen – auch nicht immer in der Institution Kirche.

Umso erfreulicher ist es, in unserm „Parscher Solidartreff“ immer wieder auf Menschen zu treffen, die bereit sind, sich aus ihrem Alltag zu „entschleunigen“ und sich diesem „gemeinsamen Dialog“ zu stellen. Dabei bedanken wir uns besonders bei Pfarrer Hermann und Pater Willi, die unsere Treffen nicht nur spirituell bereichern, sondern denen wir durch unsere „Gedankenfreiheit“ auch Einiges zumuten dürfen. Insbesondere aber möchte ich mich bei den AKTIVEN des PAST bedanken, die mir und uns Mut gemacht haben unsere Solidararbeit weiterzumachen. HERZLICHEN DANK.

Für PAST-Sympathisanten  hat Religion sehr viel mit LEBENSSINN“ zu tun. Religiosität -  so verstanden -  muss ÜBER den katholischen – für mich auch christlichen - Tellerrand hinausgehen und darf sogar als GRENZENLOS gedacht werden– erst dann werden wir uns  der Größe, Tiefe und Schönheit  unseres Beziehungsdreieckes „Schöpfung, Geschöpf und Schöpfergott“ bewusst.

Was sich vielleicht für einige Katholiken wie ein Wagnis anhört, ist für uns PAST-Mitglieder spannende Neugier auf die Lebensvielfalt mit ihren existentiell gegenwärtigen Brennpunkten.

 

Bei den Reflexionen über die Tage der KULTUR und den interkulturellen Gottesdiensten bei unserem letzten PAST am 15. Dezember skizzierten wir folgende Brennpunkte unserer Solidararbeit für 2011:

 

 

Armut: gemeinsames Projekt mit Sozialkreis-Armut teilen-Erfahrungen der Pfarre Mülln.

 

„Kinder im Schatten Parsch’s“; Knapp 500.000 Österreicher (darunter MigrantInnen, kinderreiche Familien und AlleinerzieherInnen) leben in manifester Armut und sicherlich leben Einige davon auch in der Pfarre Parsch - sie und ihre Kinder sollten unsere Brennpunkte werden:

 

Interkultureller Dialog: Weiterführung und Intensivierung der Kontakte mit Nichtösterreichern. PAST-Integrationsrunde: In der Aignerstrasse befindet sich das Clearinghaus für jugendliche MigrantInnen-Kontaktaufnahme geplant.

 

Ökumene in der „katholischen“ Kirche: Konservative und progressive Katholiken reden nicht miteinander und leider aneinander vorbei. Ökumene mit Christen und anderen Weltreligionen als interreligiöser Dialog setzt erst einmal die Kultur des Dialoges und die Kultur des Gemeinsamen innerhalb der katholischen Kirche voraus. Vorhaben: Lebendige und zahlreiche Ökumene während der Pfingstnovene.

 

Unser Jahresmotto „Leben in seiner Vielfalt“: Betonung der Beratung  in Konfliktsituationen- gemeinsam  mit „ Aktion Leben“.

 

Gelebtes zweites Vatikanum: nützen wir die Zeit bis uns wieder ein „Johannes der 23.“geschenkt wird und setzen wir inzwischen alles um, was uns  das zweite Vatikanum vorausgedacht hat

 

Tauschbörse: Parscher haben Talente und Schwachstellen: Verschenken wir unsre Talente und kompensieren wir unsere Schwachstellen mit den Talenten Anderer auf einer online Pfarrtauschbörse….

 

Symbolische Aufnahme eines ÖKOKREDITES durch PAST-Sympathisanten mit je 10-30 € im Jahre  2011.

 

Bewahrung unserer Schöpfung: Einforderung der Menschenrechte, Klimaschutz und Energiealternativen müssen Brennpunkte der katholischen Kirche werden.

 

Nächster Solidartreff am Donnerstag  den 13.Jänner- ausnahmsweise nicht im Pfarrheim- sondern auf Wunsch der PAST Sympathisanten im Landeskrankenhaus und zwar im  EBZ-Perinatalzentrum SALZBURG Eingang Lindhofstrasse (neben Cafe Melanie) im ersten Untergeschoß (Raum der Elternschule)  um 19:00  mit abschließendem Rundgang.

 

Wir hoffen unsre „Brennpunkte der Lebensvielfalt“ sind für viele ParscherInnen sympathisch und wert, einmal bei uns vorbeizuschauen-. Die Treffen ab Feber dann wieder wie gewohnt an jedem ersten Dienstag im Monat um 19:00 im Pfarrheim.

 

 

Allen die uns 2010 begleiteten und allen die uns 2011 begleiten werden

„Gnadenvolle Weihnachten und ein gesundes solidarisches 2011“

 

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