Facebook - SMS-Ausflug nach Klosterneuburg  - Pfarre Parsch in der Stadt Salzburg

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Unsern ersten SMS Ausflug vom 11.-13.10.2013 widmeten wir dem Augustiner Chorherrenstift Klosterneuburg und seiner Rebenlandschaft am „Leopoldsberg“.

 

Dr. Helmut Ruthner mit Assistenz von Christian Eckstein – PGR-Obmann von Klosterneuburg - war ein umsichtiger Organisator und begnadeter Reiseführer. Landschaft, Kultur, Kulinarik und Geselligkeit waren unsre Eckpunkte.

 

Die romanische, später innen barockisierte Stiftskirchevon Hl. Babenberger Markgrafen Leopold III. 1114 begründet – am Wiederfindungsort des Jahre vorher verlorenen Schleiers seiner Frau Agnes - zeigt neben Arbeiten von Giovanni Battista Carlone, Michael Rottmayer und  des „Wiener“ Schmidt eine dreimanualige Orgel des Passauer Orgelbauers Freundt, an der wir ein zu SMS- Ehren brillantes Orgelrecital - unter anderem Werke des  Barockkomponisten Johann Pachelbel - hören durften. (Helmut ist ja ein hochtalentierter  Organist).

 

Der Habsburgerkaiser Karl der VI. ließ 1735 seine Hofburg in Klosterneuburg errichten – sie sollte dem spanischen Escorial  ähneln. Leider starb Karl überraschend –  ein Knollenblätterpilz soll die Ursache gewesen sein und seine Tochter MariaTheresia hatte Kriege zu führen…., so blieb die „sala terrena“ im österreichischen Escorial unvollendet. Der gotische Kreuzgang mit der Leopoldskapelle und dem Verduner Altar (1181 Nikolaus von Verdun) mit seinen 51 Emailkunstwerken (feuervergoldete Kupferplatten in Grubenschmelz) waren ein weiteres Highlight.

 

verduner-altar     erzherzogshut

 

In der Schatzkammer bestaunten wir den österreichischen Erzherzogshut, der seit 1616 in Klosterneuburg aufbewahrt wird und noch im 19 Jh. zur Krönung der Habsburger vorangetragen wurde. Einen Namenskollegen trafen wir auch: Propst Pius Parsch (gest. 1954) - er  war ein liturgischer Neuerer und Neulandpriester (wie Kardinal  König und Otto Maurer), der bereits Jahrzehnte  vor dem Konzil einen Volksaltar benützte.

 

Eine Weinkostprobe in den vierstöckigen (36 Meter tief unter dem Stiftsplatz)  klimaneutralen Weinkellern (der weiße Wiener Satz und der rote St. Laurent sind  empfehlenswert) führte uns weiter zum Heurigen. Ein vormittägiger Fußmarsch auf den Leopoldsberg zur Josephinenhütte war ein landschaftlicher und perspektivenreicher Höhepunkt mit schönem Ausblick auf Wien.

 

Jeder von uns brachte an diesem SMS-Ausflug seine Persönlichkeit und Talent ein und so durften wir eine spirituelle Aura verspüren, die uns die ganzen Tage über nicht verließ.

 

Josef Rücker

 

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