Facebook - PAST - Pfarre Parsch in der Stadt Salzburg

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5020 Salzburg - Parsch
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www.pfarreparsch.at

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Erfreulicherweise fanden sich mehr als 20 PAST-SympathisantInnen ein - diesmal ausnahmsweise in der Elternschule des neuen Elternbabyzentrums.

Pater Willi stellt im Kontext der Heiligen Schrift die Frage nach dem Wesen des Menschen. Versucht der Mensch sich überhaupt noch zu definieren und gelingt ihm IDENTITÄT?

 

Langsam fokussieren sich die PAST-Aufgabengebiete; neben dem "grenzenlos" kochen vom Herbst 2010 (eventuell im Sommer 2011 wieder vorgesehen) wollen wir am Dienstag den 1.feber ( 19:00 Pfarrsaal) gemeinsam mit dem Sozialkreis und mit ALLEN Parschern über ein Parscher ArMutsprojekt etwa im Sinne von - "grenzenlos" ArMut teilen - diskutieren....

Unserem Jahresthema " Leben in Vielfalt" wird eine Pfingstnovene-Veranstaltung ( Juni 2011) zum Thema "Leben in Vielfalt im Lichte des zweiten Vatikanums" (Einstiegsreferat durch emerit.UnivProf Dr.Peter Hofer) gerecht werden.

Eine "online Tauschbörse" mit der Währung "Zeit", wird vom PAST-Mitglied und Computerexperten Stefan Weis eingerichtet und bald realisiert sein; dabei können "eine Stunde" Tätigkeiten im "Tausch" angeboten werden zum Beispiel:

eine "Stunde" Englischunterricht für eine "Stunde" Babysitten eine "Stunde" Gartenarbeit für eine "Stunde" ZUHÖREN etc.............

Am Dienstag den 2.März möchten wir versuchen Kontakt aufzunehmen mit Verantwortlichen des Clearinghauses Aigen der SOS-Kinderdörfer. Nach Österreich kommen jährlich mehr als 1000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Im Clearinghaus Aigen wird erfolgreich versucht, Jugendlichen zu helfen, in Österreich Fuß zu fassen. Oft liegt eine abenteuerliche Flucht hinter ihnen und sie sind alleine, ohne Familie und ganz besonders auf Hilfe angewiesen. Hier leistet das Clearinghaus vorbildliche Arbeit. Jugendliche ÖsterreicherInnen und MigrantInnen schließen hier Freundschaften und gestalten ihre Freizeit gemeinsam.

Um das "Fremde" bejahen zu können, sind noch viele Schritte in unserer Pfarre nötig. Es geht um die Globalisierung der "Menschenwürde", die erstaunlicherweise jede demokratische Verfassung in ihrer Präambel als "unabhängig von ethnischen, kulturellen und religiösen Wurzeln" garantiert. Erst wenn wir in der Kultur des Dialoges und des Gemeinsamen das "Andere" unseres Mitmenschen "bejahen" können, sind wir fähig für einen interkulturellen und interreligiösen Dialog in der Pfarre Parsch. Doch es ist Eile von Nöten, da die Sorgen und Probleme der MigrantInnen ihr Leben in Österreich bedroht und zu zerstören beginnt. Jede/r, der unsre Gruppe hier kompetenter und effizienter machen könnte, ist aufgerufen, sich uns anzuschließen. Partnerschaftlicher Umgang mit MigrantInnen wird von PAST-Sympathisanten als "komplementär" erlebt.

PAST sieht sich mitten im Dreieck "Schöpfung-Geschöpf und Schöpfergott"; dieses Spannungfeld erleben wir als aufregend, macht uns neugierig und gibt uns LEBENSSINN; es ist Zeit, dass der Einzelne VerANTWORTung übernimmt und sein Leben auch ÖKOLOGISCH umstellt: Fair Trade Produkte und die Unterstützung des Umweltschutzes durch die Zeichnung von Mikrokrediten* ist für PAST-SympathisanInnen selbstverständlich, doch das kann nur ein Anfang sein.....

Josef Rücker im Namen vom PAST

*ad Mikrokredite:

Mikrokredite gehen auf die Idee von Muhammad YUNUS (Friedensnobelpreisträger 2006) zurück: Menschen, die vom formellen Finanzmarkt ausgeschlossen sind, Kleinstkredite zu gewähren. Dadurch bekommen diese Menschen die Chance ihre Lebensbedingungen zu verbessern, Eigeninitiative wird gefördert. Wenn Sie in einen Mikrokredit investieren, stellen Sie Ihr Geld Menschen in Entwicklungsländern zur Verfügung und ermöglichen ihnen den Aufbau einer Lebensgrundlage, Verbesserung der Ernährungssicherheit und des Haushaltseinkommens, Schulbesuch der Kinder, usw. Sie bekämpfen damit aktiv Armut.

Der Zweck von Mikrokrediten soll nicht die Gewinnmaximierung sein, sondern die Lösung von sozialen und Umweltproblemen. "Wenn man die profit-maximierende Brille abnimmt und zur sozialen Brille greift, sieht man die Welt in einer anderen Perspektive", meinte er. Falls ein Gewinn anfalle, werde er in das Unternehmen reinvestiert. Die Anteilseigner verdienen nichts, können ihr Kapital jedoch mit der Zeit zurückerhalten.

 

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